Ich bin dankbar

Liebe Freunde der Dankbarkeit,

diese Osterzeit ist anders als jede andere zuvor. Es ist etwas eingetreten, was eine Auswirkung auf jeden Menschen der Erde hat, egal wo er auch leben mag. Wir sitzen nun sprichwörtlich alle im selben Boot, das auf dem Meer dahintreibt, und niemand kennt das Ziel - geschweige denn, wann wir es erreichen werden, wo es liegt und wie es an dem Ort sein wird. Auf eine solche Situation trifft das Wort “spannend” tatsächlich zu.

Wir haben mehr Zeit denn je, uns ernsthafte Gedanken über alles Mögliche zu machen - über uns selbst, unsere Familie, unseren Wohnort, unseren Arbeitsplatz und unsere Zukunft. Doch an erster Stelle ist es jetzt angesagt, dass wir alle gemeinsam uns über das Überleben unserer geliebten Mutter Erde ernsthaft Gedanken machen und nicht weiter vor uns herschieben. Sie schenkt uns alles, was in und auf der Erde existiert, was wir besitzen und benutzen. Und wie behandeln wir sie, was ist unser Dank dafür?

Seitdem der Mensch nach der Jäger- und Sammlerzeit sesshaft geworden ist, haben der Eigennutz, der Egoismus und der Raubbau begonnen, der seit der Erfindung der Dampfmaschine kolossale Ausmaße angenommen hat. Das muss einfach aufhören. Unsere materiellen Wünsche dürfen nicht länger ins Uferlose ausarten. Wir müssen bescheiden werden und nur noch nach dem streben, was zum Leben und Arbeiten wirklich notwendig ist. Jeder überflüssige Schnick/Schnack und Schicki/Micki müssen ein Ende haben. Ich schließe mich da mit ein. Wir können nicht alle Bodenschätze plündern, die dann anschließend auf der Müllhalde und sogar im Meer landen.

Das Wassermann-Zeitalter, was gleichzeitig das Bewusstseins-Zeitalter ist, wird die kommenden 2.000 Jahre bestimmen. Und nur wenn die Menschheit in der Lage ist, das Massen-Bewusstsein zu erhöhen und demgemäße Entscheidungen zu treffen für die gesamte Erde, haben wir überhaupt eine Chance zu überleben.

Das christliche Fest Ostern wird begangen, weil Jesus mit seinen Jüngern das letzte Abendmahl durchgeführt hat (Gründonnerstag), am nächsten Tag gekreuzigt wurde (Karfreitag) und am 3. Tag auferstanden ist (Ostersonntag).

Ich glaube, wenn Jesus im Industrie-Zeitalter gelebt hätte mit den materiellen Auswüchsen der heutigen Zeit, hätte er sicherlich zu seiner Kernbotschaft “Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst” hinzugefügt und “Liebe Mutter Erde wie dich selbst.”

Lassen Sie uns die Erde ebenso lieben wie uns selbst, wie unser Leben, wie unsere Familie, Freunde und Nachbarn.

Für Ihre Einträge auf der Dankbarkeits-Seite bin ich zutiefst dankbar und auch für Ihre Erkenntnisse, dass der Virus einen (guten) Grund hat und einen Paradigmen-Wechsel auslöst.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein entspanntes - etwas anderes - Osterfest und Gottes Segen, dass Sie alle gesund bleiben mögen,
von Herz zu Herz

Gisela Pallas

 

 

 

 

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