Ich bin dankbar

Liebe Freunde der Dankbarkeit,
 
mit Ihren Beiträgen auf unserer Dankbarkeits-Seite sind Sie auch Vorbild für Harmonie und Frieden, und dafür bin ich Ihnen zutiefst dankbar. Die Menschheit hat zwar schon enorme Fortschritte im Hinblick auf den Frieden in der Welt gemacht, aber wir müssen gemeinsam weiterhin daran arbeiten, dass alle Menschen respektvoll mit einander umgehen und friedlich mit einander leben. 
 
Anlässlich des bevorstehenden Internationalen Tages des Friedens habe ich einmal geschaut, was sich in der Richtung aktuell auf der Welt entwickelt hat und hoffentlich noch weiter entwickeln wird. 
Dabei bin ich auf die Verleihung des Friedens-Nobelpreises im letzten Jahr gestoßen, der der Organisation ICAN in Genf verliehen wurde. Alle vier Mitglieder von ICAN sind junge Leute unter 36 Jahre alt. Es geht unter anderem um Verbot und Vernichtung aller Atomwaffen weltweit. (Siehe Artikel "www.spiegel.de" - Friedensnobelpreis.)
 
Weiterhin stieß ich auf die Organisation "Mayors of Peace" (Bürgermeister des Friedens) "www.mayorsofpeace.org", die es bereits in 7.650 Städten in 163 Ländern und Regionen (Stand 1.9.18) weltweit gibt, darunter über 700 Städte in allen Bundesländern. Diese Friedensstädte haben sich nicht nur die Abschaffung und Zerstörung aller Atomwaffen auf die Fahne geschrieben, sondern auch Achtung der Menschenrechte in jeglicher Hinsicht. Wenn es sie interessiert, können Sie die Liste aller Orte auf der Internetseite "www.hannover.de" einsehen sowie ausführliche Informationen zum Thema.
 
Genauso wie mein Mann und ich sagen, dass Frieden beim Einzelnen beginnen muss, so haben auch andere erkannt, dass der Druck auf die Regierungen von 'unten' kommen muss - Bürger, Organisationen, Gemeinden und Städte. Nachdem die Regierungen sich entschlossen haben, chemische Waffen, Streuwaffen und Landminen offiziell zu verbieten, muss es doch auch möglich sein, ein eindeutiges Atomwaffenverbot zu beschließen. Ich bete dafür, dass die führenden Politiker aller Länder erkennen, dass vielseitige globale Probleme dringend gelöst werden müssen, und dass das nur gelingen kann, wenn alle Länder zusammenarbeiten, anstatt sich nach wie vor bekriegen zu wollen. Ich bete weiterhin dafür, dass jegliche Ausgaben für militärische Zwecke abgeschafft werden. Man kann mit Krieg keinen Frieden erzwingen, sondern nur Niederlagen.
 
So, wie ich es seit Jahren in meinen Briefen schreibe, muss jede[r] einzelne bei sich selbst mit friedlichen wohlwollenden Gedanken beginnen. Nur wenn wir keinerlei Ressentiments mehr mit uns herumtragen, kommen wir auch nicht mehr auf die Idee, eventuell einem anderen Menschen nicht wohlgesonnen zu sein, was in Extrem-Situationen leider auch zu Hass und Gewalt führen könnte. Dieser Schritt kann leicht durch entsprechende Probaganda eingeleitet werden.
 
Darum möchte ich Sie auch heute wieder bitten, in sich hineinzuhorchen, ob Sie noch irgendwelche Ressentiments hegen - gegen eine oder mehrere Person(en) und/oder Situation(en). Sollte das der Fall sein, so wäre der internationale Tag des Friedens sicher ein guter Anlass, dies aufzulösen/loszulassen. Sie würden sich anschließend sicher erleichtert fühlen und einen Neubeginn starten. Das Leben wird weitergehen - so oder so. Aber mit innerem Frieden lebt es sich bestimmt angenehmer. Wenn wir Menschen nicht einmal eine solche kleine Hürde nehmen können, dann können wir von den Regierungen und allen anderen Menschen nicht erwarten, zum Frieden bereit zu sein. Wir alle, jede[r] Einzelne sind gefordert.
 
Mit einem Herzen voller Dankbarkeit geht alles gleich viel leichter. So wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie hier auf der Seite Ihren Entschluss kundtun würden (ohne nähere Angaben) und wie immer anonym.
 
Ich danke Ihnen zutiefst und wünsche Ihnen Harmonie und Frieden im Herzen und mit Ihrer Umwelt. 
 
Mit den besten Wünschen 
von Herz zu Herz
 
Gisela Pallas
 
Pauanui Beach, den 17.9.2018
 

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