Ich bin dankbar

Mit zunehmender Computer-Technik und Informations-Schwemme wird es für unsere Kinder immer komplizierter, die wahren Werte im Leben und damit den Sinn und die eigene Lebensaufgabe zu erkennen.

Die wichtigste Aufgabe der Eltern besteht darin, den Kindern darin Vorbild zu sein, nicht materielle Dinge, sondern ethische Werte in den Vordergrund zu stellen.Vorbild sein deshalb, weil die Kinder sehen wollen, ob die Eltern das auch wirklich meinen. Und es ist sehr wichtig, auch das Herz sprechen zu lassen und nicht nur den Verstand und sich jeden Tag vorzunehmen, in allen Unternehmungen „siegreich“ zu sein. 

Einen Menschen lieben heißt: Zeit für ihn haben.

Wenn Kinder die Erfahrung machen, dass den Eltern das eigene Vergnügen und die Karriere stets wichtiger sind, als sich persönlich um ihre Kinder zu kümmern und sie nach ihren eigenen Werten anzuleiten, meinen diese Kinder sie seien nicht wichtig und nicht viel wert. Daraus resultiert dann auch die Meinung, dass das Leben generell nichts wert sei, und sie wollen sich deshalb nur kurzfristig vergnügen.

Die Möglichkeit, ihr Potential zu entwickeln, kommt zu kurz.

Um die Entwicklung auf der Erde in jeder Hinsicht positiv zu beeinflussen, ist es einfach unumgänglich, dass jeder Mensch selbstverantwortlich handelt, sich täglich bemüht, sein Bestes zu geben und einen positiven Beitrag für die Gemeinschaft leistet. Dies ist in der Familie, in der Gesellschaft und am Arbeitsplatz gleichartig wichtig.

Da unsere Kinder und Enkelkinder die Zukunft gestalten werden, besteht unsere Hauptaufgabe und Unterstützung als Eltern darin, ihnen zu helfen, in ihrer Persönlichkeit zu wachsen und stark zu werden, damit sie diesen Anforderungen überhaupt gerecht werden können.

Ich erlebe immer wieder, dass Eltern meinen, das Beste, was sie für ihre Kinder tun können, bestehe darin, ihnen jegliche Art von Freiheit zu lassen. Die Kinder fassen dies aber so auf, als wären sie und ihre Probleme den Eltern völlig gleichgültig. Außerdem verlieren sie mehr und mehr die Achtung vor den Eltern und meinen, diese hätten ihnen gar nichts zu sagen.

Da Kinder die „Lebens-Spielregeln“ nicht kennen, wollen sie unbedingt wissen, was richtig und falsch ist. Das heißt: wir Eltern müssen ihnen auf liebevolle Art und Weise  klare Grenzen setzen. Das fängt bereits in der Familie an. Die Kinder müssen von klein auf entsprechend der „Goldenen Regel“ lernen, die Gefühle und das Eigentum anderer zu respektieren. Schließlich wird dies von ihnen später als Erwachsene als selbstverständlich erwartet.

Wenn sich zum Beispiel noch kleine Kinder im größten Sessel breitmachen dürfen und die Oma dafür auf dem Küchenstuhl Platz nehmen muss oder wenn sie mit ihren Straßenschuhen auf den hellen Sitzmöbeln herumklettern oder die Füße auf den Tisch legen dürfen.

 

Ebenso wichtig ist es, dass unsere Kinder frühzeitig lernen, mit anderen zu teilen. Auf der anderen Seite müssen sie aber auch lernen zu akzeptieren, wenn andere mit ihnen nicht teilen wollen. Sie müssen wissen, dass sie sich nicht einfach alles nehmen dürfen, sondern höflich darum zu bitten haben („Goldene Regel“). Ansonsten leiten Sie sich das Recht ab, ihnen stehe automatisch alles zu.

Behandle andere so, wie Du behandelt werden möchtest - und zwar zuerst!

Kleine Kinder lernen gern, weil sie sich nach Lob und Anerkennung sehnen, was wir ihnen bei gutem Verhalten auch gern geben. Wenn Sie allerdings tun und lassen können, was sie wollen, bekommen sie meistens gar kein Feedback.

Dies ist mit das Schlimmste für ein Kind, da es nicht weiß, ob es etwas richtig oder falsch macht, wodurch es verunsichert wird.

Selbst schimpfen ist unseren Kindern lieber als schweigen, weil schweigen als übergangen, nicht wahrgenommen und somit als Liebesentzug empfunden wird.

Leider ist es in unserer westlichen Gesellschaft fast „normal“, dass nur die Leistung bei den Mitmenschen als solche anerkannt wird, die finanziell belohnt wird. Das bedeutet, dass eine Frau, die lieber auf eine eigene berufliche Laufbahn verzichtet, um ihre Kinder selbst großzuziehen, sich oft minderwertig fühlt. Sie getraut sich vielleicht nicht einmal mehr, anderen gegenüber „zuzugeben“, „nur“ Hausfrau und Mutter zu sein. Sie wird oft als altmodisch, dumm und ungebildet angesehen. Obwohl es doch das Natürlichste der Welt sein sollte, sich als Mutter persönlich um ihr Kind zu kümmern. Ist sie doch diejenige, die aufgrund ihrer engsten biologischen Verbundenheit den Charakter und die Fähigkeiten ihres Kindes am besten kennt.

Wenn Kinder vorgelebt bekommen, dass Liebe, Anerkennung, Glück und Zufriedenheit nur in materiellen Dingen zu finden sind und nicht im Inneren eines jeden selbst, geraten sie in eine Spirale, die sie von einem Problem zum anderen führen wird. Sie werden immer auf der Suche nach dem Lebenszweck und Lebensglück sein.

Nur, wenn wir als Eltern ihnen vorleben, dass Liebe, Anerkennung, Glück und Zufriedenheit in uns selbst stattfinden, unabhängig von den äußeren Umständen, können wir sie auf ein sinnvolles, erfülltes Leben vorbereiten. Dies ist allerdings nicht einfach, weshalb auch eine lebenslange Entwicklung unseres Potentials unumgänglich ist. Aus diesem Grund haben mein Mann und ich es uns zur Lebensaufgabe gesetzt, Persönlichkeits-Seminare zu konzipieren und anzubieten und die Ehe- bzw. Lebenspartner auf jeden Fall zum Vorzugspreis zum Seminar mit einzuladen.

„Mein Kind soll es mal besser haben.“ 

Und was tun wir konkret dafür?

Konnte ich meinem Kind glaubhaft vermitteln, dass

ich es liebe, egal was je sein wird?

ich ihm uneingeschränkt vertraue?

ich an seine Fähigkeiten glaube?

ich stets für seine Fragen und Probleme Zeit habe?

es besser ist, einen Fehler zuzugeben, als anderen die Schuld zu geben?

jeder Mensch Rechte und Pflichten hat?

 

Konnte ich meinem Kind die Einstellung vermitteln, dass

es sich lohnt zu leben?

es sich lohnt, sich anzustrengen?

es sich lohnt, stets die Wahrheit zu sagen?

es sich lohnt, sich an erster Stelle ethisch zu verhalten?

es mit seinem Beitrag eine ganz einmalige Aufgabe auf diesem Planeten erfüllen kann?

es jeden Tag Gründe gibt, dankbar zu sein?

Weiß mein Kind, 

wie es sich Ziele steckt und warum dies wichtig ist?

mit Stress umgehen kann?

sich ein gesundes Selbstbewusstsein aufbauen kann?

Entscheidungen treffen kann?

„nein“ sagen kann?

positiv über sich selbst denken kann?

wie und womit es sich selbst motivieren kann?

dass es mutig seinen eigenen Weg gehen sollte?

 

Ihnen allen danke ich für Ihre wunderbaren Beiträge, die ich täglich lese und die mir Freude bereiten. Dass diese Seite immer noch genutzt wird, macht mich von Herzen dankbar, denn ich bin nach wie vor von meinem Motto überzeugt -

Ein dankbarer Mensch - eine bessere Welt!

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familie besonders zu dieser Zeit, in jeder Hinsicht das Allerbeste

von Herz zu Herz

Gisela Pallas

 

 

 

 

 

 

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