Ich bin dankbar

Letztes Jahr zu Weihnachten hatten wir noch keine Ahnung und hätten uns auch nie träumen lassen, welch weltumfassende Veränderungen unserer Lebensumstände uns das neue Jahrzehnt bescheren würde.

In kürzester Zeit hat sich der Covid 19 -Virus über den gesamten Globus ausgebreitet und hält seitdem die gesamte Menschheit in seinem Bann und bestimmt unser aller Leben. Nichts ist mehr so wie vorher. Die Regierungen aller Länder sehen sich fast unüberwindbaren Herausforderungen gegenüber, müssen Sicherheitsvorschriften und Verhaltensregeln durchsetzen, die es bis dato noch nicht gab und die die persönliche Freiheit der Menschheit enorm beeinträchtigen. Die gesamte Wirtschaft leidet weltweit, und niemand weiß, wann, wie und wo das enden wird. 

Aus geistiger Sicht kann ich es nur so sehen, dass jeder Einzelne Erdenbürger wachgerüttelt werden soll(te).

Denn wir haben uns mit unserem „Fortschritt“ auf der materiellen Ebene, der wie eine Lawine wächst und scheinbar nicht aufzuhalten ist, auf einen Raubzug der Erde begeben - ohne Rücksicht auf Verluste. Die gesamte Natur (Klima, Bodenschätze, Pflanzen und Tiere, Luft- und Wasserqualität sowie gesunde natürliche Nahrungsmittel) ist aus dem Gleichgewicht geraten. Deshalb ist jeder von uns gefordert, seinen Konsum zu überdenken und nicht in erster Linie bestrebt zu sein, sich sein Leben so genussvoll wie möglich zu gestalten. Inzwischen weiß jeder, wie ernst die Lage ist, und jeder muss den Virus mit all seinen Auswirkungen ernst nehmen.

Doch wie von vielen Seiten bestätigt, haben die Beschränkungen auch positive Begleiterscheinungen mit sich gebracht. Wir hatten plötzlich mehr Zeit für die Familie, mehr Zeit für Spiel und Entspannung, weniger Hektik im Alltag. Wir haben uns mehr in der Natur aufgehalten und daran erfreut. Uns wurde klar aufgezeigt, dass es auch anders sein kann. Wir müssen Opfer bringen, aber im Vergleich zu Menschen in Dritte Welt-Ländern und Konflikt-Gebieten, denen das Leben immer nur Kampf und Armut beschert hat, sollten wir uns über unser Leben nicht so sehr beklagen. Noch geht es uns sehr gut, wir leben trotzdem im Überfluss und Wohlstand mit allem Komfort. Aber wir müssen uns alle dafür einsetzen, Mutter Erde mit Liebe, Rücksicht und Respekt zu behandeln.

Lassen wir das Motto von Jesus auch unser Motto sein: „Liebe Deinen Nächsten (auch Deine Mutter Erde) wie dich selbst.“ Wann werden wir das in der Tiefe begreifen und danach handeln? Ich hoffe sehr schnell und vertraue darauf, dass die Situation sich bald auflösen wird, wenn wir alle einsichtig und aufrichtig reumütig geworden sind.  

Lassen Sie uns zu Weihnachten, dem Fest der Liebe und des Lichts, beten für alle Menschen und Mutter Erde und innerlich versprechen, dass wir unser Bestes geben, den Konsum einzuschränken.

 Ich danke Ihnen für Ihre Beiträge und wünsche Ihnen eine schöne friedvolle Weihnachtszeit (eventuell etwas anders als gewohnt), voller Dankbarkeit und Liebe im Herzen für alles und jeden. Aber an erster Stelle wünsche Ihnen und Ihren Lieben Gesundheit und Gottes Segen, verbunden mit den allerbesten Wünschen und Zuversicht für das Jahr 2021,

von Herz zu Herz

Gisela Pallas 

 

 

 

 

 

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